1220
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Siegfried
von Hartmannsdorf erscheint als Zeuge bei dem Verkauf von Land.
Erste Erwähnung von Hartmannsdorf. |
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1452
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Erste
urkundliche Erwähnung von Hartmannsdorf als Wilhelm Herzog zu
Sachsen Hans und Kunz Merrettich das Rittergut in Lehen gab. |
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1522
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Hans
Merettisch hat das Gut Seifertsdorf gepachtet und auf dem
Lindenberg einen Galgen errichtet. |
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1530
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der
Müller (Pachtmüller) erhält einen Scheffel
Korn, weil er 2 Wölfe erlegt hat |
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1533
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im
Ort leben 4 angesessene Mann, kirchlich zu Etzdorf gehörend |
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1554
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6
Häuser = 18 Groschen Steuer
Rittergut =
10 Gulden Steuer
(Beschäftigte: 3 Knechte und 4 Mägde) |
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1558
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die
Mühle wurde samt Bach, Mühlgraben und Lachenrechte
dem Rittergut verliehen |
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| 1588 |
Rudolf
von Bünau erwarb das Rittergut Hartmannsdorf |
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| 1598 |
Georg
von Schauroth ist neuer Herr im Rittergut Hartmannsdorf |
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| 1591 |
An
der Strasse nach Tauchlitz Richtung Gera, seitlich der Elster, wurde am
11.September ein neuer Galgen aufgerichtet. Die Unkosten
hatten die
Untertanen zu tragen. |
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| 1594 |
Am
11. September wurden unter der großen Linde zwei arme
Sünder gehenkt. |
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| 1596 |
Die
Brücke
unterhalb
des Dorfes wurde mit Beschotterung erneuert und für 20
Groschen
wurde
Holz zum ausbessern der selben geliefert.
In den Jahren 1609 bis 1618 wurde mehrmals mit hohen Aufwand an der
Brücke gebessert.
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| 1597 |
Die
Grenze zu den benachbarten Fürsten- und
Herzogtümern
wurde neu vermessen und festgelegt.
Siehe nebenstehnde Skitze. |
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Skizze zur
Grenzvermessung um 1597
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| 1598 |
ein
starkes
Erdbeben erschütterte Hartmannsdorf |
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| 1599 |
4
Männer beschottern 31 Tage bei der Hartmannsdorfer
Mühle die Straße und unterhalb des Dorfes an der
Brücke. |
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| 1600 |
All
das Bier, was im Brauhaus gebraut wurde, sollte im neu erbauten
"Schankhaus am Lindenberge" verkauft werden. Deswegen gab es immer
wieder Unstimmigkeiten mit dem Amt in Eisenberg wegen der
"Vertranksteuer". |
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| 1602 |
Die
Dorfbewohner haben wenig, vielleicht 10 Scheffel Feld, gering
Ackerland, wenig Holz und etliche kleine Stücke
Gräserein. Sie leisten dem Rittergut Frondienst und
waren verpflichtet, die Straße im Dorf bis zum Ausgang der
Zäune in Ordnung zu halten. |
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| 1605 |
Hartmannsdorf
ist auf 7 Häuser angewachsen. |
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| 1610 |
Hungersnot
und die
"böse
Seuche" wurde engeschleppt und grasierte in der Gemeinde. Ein Mann
wurde tot aufgefunden und schleunigst beerdigt. |
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| 1613 |
Thüringer
Sintflut und Heuschreckenplage |
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| 1618 |
Der
30
jährige Krieg begann (1618–1648)
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| 1619 |
In
der Raude sind am 10. März Schultes, Bastian, Meinhardt und
Paul Körner gerädert
worden. Über deren Vergehen ist nichts bekannt. |
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| 1622 |
eine
starke
Hungersnot brach in unserer Gemeinde aus |
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| 1622 |
die
Schalachsmühle wurde geplündert |
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| 1629 |
Der
30 jährige Krieg macht auch Hartmannsdorf zu schaffen.
- umfangreiche Ausbesserungen an Straßen und Brücken
- Hungersnöte und Seuchen in Hartmannsdorf
- Plünderungen durch Schwedische und Kaiserliche Truppen,
sowie allerlei Gesindel. |
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| 1633 |
Schwedische
und
Kaiserliche Truppen zogen in hoher Anzahl durch unseren Ort. Dabei
wurde mehrfach geplündert. |
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| 1635 |
Regine
von Wolframsdorf pachtet die zum Rittergut gehörende
Mühle. |
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| 1637 |
Der
hiesige
Bauer Hans Friedrich wurde vom Amt Eisenberg mit 1½ Gulden bestraft, weil
er Hans
Müllers Witwe mit einem Stein am Kopf blutig geworfen hatte. |
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| 1640 |
Zwei
Kursächsische Soldaten werden von Schweden erschossen. |
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| 1652 |
Belehnung
Georg von Wolframsdorfs mit dem Rittergut |
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| 1655 |
Ein
schöner Gasthof "am Lindenberge" wurde erbaut, welcher im
selben Jahr
das Schankrecht erhält. Weiter erwerben die Familien
der Wolframsdorfs
entlang der Elster mehrere Liegenschaften und
vergrößern ihren
Gesamtbesitz. |
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| 1656 |
Streitigkeiten
zwischen Wolframsdorf und dem Rittergutsbesitzer Herrn von Hoym aus
Droysig, dem die Straße nach Gera obliegt und für
die er zuständig war. |
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| 1658 |
Die
Hartmannsdorfer Gemeinde zahlte 12 Groschen und das Rittergut 1½ Tahler für
die Instandsetzung
des Raudaer Kirchendaches. |
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| 1663 |
Erneute
Beschwerde beim Herzog über die Straße nach Gera,
von Wolframsdorf. Georg von Wolframsdorf erhält die Erlaubnis
an der neu erbauten Schänke am Lindenberg für jeden
Wagen und Karren einen Groschen sowie 6 Pfennig Wege und
Brückenzoll zu erheben. |
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| 1663 |
Zu
Georg von Wolframsdorfs Besitztümern gehören neben
dem Rittergut mit seinen Gärten, Wiesen, Feldern, Holz, die
neue Schäferei auch die Mühle, das Brauhaus, die
Schänke am Lindenberg und auch eine Ziegelherstellung
(Handformsteine).
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| 1664 |
Jan Magnus Schauroth
kauft das Rittergut für 6000 Gulden.
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| 1673 |
Das
hiesige
Rittergut, dessen Gebäude von einem Wassergraben umgeben ist
hat
das
Recht einer Wegegeldeinnahme in der Gaststätte an der
Chaussee, weil die Straße durch die Flur
des
selben
führte.
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| 1680 |
Hartmannsdorf galt als
das 4. ärmste Dorf im Amtsbereich Eisenberg des Herzogtums
Sachsen/Altenburg. Als arme Dörfer im Amt sind weiter
registriert: Prießnitz, Gösen und Garsdorf
(Carsdorf).
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Getreidepreise von 1610
bis 1702
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| 1683 |
Hartmannsdorf
wurde das Erb- und Niedergericht in Dorf und Flur verliehen, so das
über Holz- und andere kleine Diebstähle im Ort
befunden werden konnte.
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| 1683 |
Heinrich
von Friesen, seit 1667 Herr auf Kauern, erwirbt das Rittergut. Das
Friesensche Geschlecht ist hoch verschuldet. Das Rittergut wird
versteigert.
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| 1694 |
Andreas
Herling
wurde zusammen mit seinem Sohn, da er den Rittergutsverwalter einen
Schelm und Galgenvogel genannt hatte, zu zwei Tagen Gefängnis
verurteilt.
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| 1695 |
Der
Lehnbrief wird auf den neuen Besitzer Georg Heinrich von Boyneburgk
ausgestellt.
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| 1705 |
Der
Ort war auf 7 Häuser angewachsen und entwickelte sich als
Straßendorf am Wegeknoten und deren Grenzen zwischen dem
Königreich Preußen, dem Fürstentum
Reuß und dem
Westkreis des Herzogtums Sachsen – Altenburg.
(Dreiherrenstein
–letztes Haus Geraer Straße)
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| 1717 |
Das
Rittergut
wurde an Johann Friedrich Freiherr Bachoff von Echt für 18700
Gulden verkauft.
Daraus
ergab sich inerhalb eines halben Jahunderts eine Steigerung des
Kaufpreises für das Gut um das dreifache.
Vorbesitzer
waren Merrettich, Bünau, Schauroth, Wolframsdorf,
Frieden, und Ronneburg.
1667
-> 6000 Gulden
1683
-> 8200 Gulden
1694
-> 7500 Gulden
1717
-> 18700 Gulden
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| 1723 |
Das
Herrenhaus
brannte ab, wobei wichtige Urkunden gleich mit
vernichtet wurden. Das heute noch bestehende Schlösschen wurde
erbaut. |
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Johanna und
Freiherr
von Echt um 1700
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| 1726 |
Bachoff
von Echt stirbt am 27.Oktober und hinterlässt seinen Erben ein
Vermögen von 282999 Gulden.
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| 1727 |
Als
Pächter der Ziegelhütte wird Martin Beyer
erwähnt. Weitere Pächter sind: 1738 Johann Gottlieb
Reiche, 1806 Christopf Triebe.
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| 1758 |
Kaiserliche-,
Präusische- und Reichstruppen wurden im April folge des 7
jährigen Krieges im Dorf einquartiert. Im September lagerten
die
östereichischein Hussaren bei Hartmannsdorf. Sie mussten
versorgt werden und brachten erhebliche Unruhe und Belastung
für das Dorf.
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| 1806 |
Napoleon
I.
Bonapartes Truppen marschierten durch unseren Ort und
plünderten
für nachweislich 524 Taler und 8 Groschen.
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| 1813 |
Napoleons
Truppen und das Lichtensteiner Korps quartierten sich für
mehrere
Wochen im Ort ein und die Auswirkungen der Leipziger Schlacht waren
auch in Hartmannsdorf zu spüren.
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| 1816 |
Es
wurde sich
über den Zustand der Straßen beschwert, da diese
nicht mehr
befahrbar waren.
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| 1820 |
Die
Hartmannsdorfer organisierten sich eine eigene Schule, da bis zu diesem
Zeitpunkt die Schule in Etzdorf benutzt werden musste und ein Weg
dorthin, vor allem in den Wintermonaten, sehr beschwerlich war.
In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts haben sich die
Hartmannsdorfer selbst geholfen, indem sie einen Praezeptor anstellten,
ihm Wohnung und andere Emolumente (Nutzungen, Nebeneinnahmen)
gewährten, so das die Kinder ohne Zeit und Kraftverlust ihre
eigene Schule besuchen konnten. Der Etzdorfer Lehrer hatte aber ein
verbrieftes Recht auf das Schulgeld der Hartmannsdorfer Kinder, egal ob
sie dort in die Schule gingen oder nicht. So mussten die
Hartmannsdorfer doppeltes Schulgeld zahlen.
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| 1823 |
Hartmannsdorf
besitzt nun 20 Häuser mit 132 Einwohnern. Es entwickelte sich
zu einem Straßendorf. |
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| 1826 |
Herzog
Friedrich zog bei seinem Einzug in sein neues Land durch
Hartmannsdorf. Man hatte ihm zu Ehren eine Ehrenpforte errichtet. |
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| 1831 |
Am
Holzberge nahe der Chaussee nach Caaschwitz wurde ein Schuhmacher
namens Dietsch an einem Baume erhenkt gefunden. |
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| 1833 |
Doska
Auguste Freiin Bachoff von Echt verheiratete sich mit Karl von
Einsiedel auf Scharrfenstein. |
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| 1836 |
Neubau
eines Dorfgasthof, zum Rittergut gehören eine Malz,- Schneide
und
Lohmühle, eine Ziegelei, eine Schäferei ,ein
Brauhaus, eine
Schmiede. |
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| 1837 |
Am
23.Mai wird auf Grund eines neuen
Gesetzes die althergebrachten Fronlasten abgeschafft. |
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| 1838 |
Am
10. und 11.Mai herrscht sehr strenger Frost. Die gesamte
Obsternte wird vernichtet. |
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| 1839 |
Aufgrund
der Erweiterung der durch den Ort laufenden Chaussee zur 7.
Poststraße,
wurden 4 Häuser abgerissen und an einer anderen Stelle wieder
aufgebaut. |
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| 1839 |
Bau
der Eisenbahnlinie Zeitz - Krossen - Hartmannsdorf -
Köstritz - Gera. Für den Bau des Bahnkörpers
(1839-1850) wurde die Erde am Lindenberg abgetragen und
verwendet. Später diente diese freie Fläche
als Baugrund für die Häuser am Lindenberg.
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| 1840 |
Wegen
Erweiterung der durch Ort laufenden Chaussee, zur Poststrasse, wurden 4
Häuser abgebrochen und wieder aufgebaut. |
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| 1840 |
Gründung
der Ziegelei mit Bau eines Einkammerofens (davor Ziegelhütte
auf dem Rittergut) |
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| 1841 |
Hartmannsdorf
besitzt nun 28 Häuser mit 158 Einwohnern in 31 Familien. |
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| 1845 |
Große
Überschwemmung durch Tauwetter. Am 28.März war die
Rauda über die Ufer getreten, und belegte weite Teile mit
Schlamm. |
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| 1850 |
Der
Frondienst in Hartmannsdorf wird aufgehoben. Entstehung von Gewerbe und
Kleingewerbe (1850-1880). |
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| 1850 |
Am
06.10.1857 wurde der Vertrag zwischen dem Gut und den
Großhäuslern
über die Verteilung der Felder vollzogen. Hartmannsdorf hatte
7
Großhäusler. |
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| 1859 |
Erstmals
fährt die Eisenbahn von Gera nach
Weißenfels durch das Elstertal. |
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| 1861 |
Die
große
Heerstraße wurde grundhaft ausgebaut.
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| 1869 |
Bäckerei
Pohle wird über dem Keller des ehemaligen
Brauereigebäudes gebaut.
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| 1870 |
Letztmalig
wird in der Gaststätte ein Wegegeld erhoben.
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| 1876 |
Von
den Gemeinden Hartmannsdorf und Rauda wurde eine neue Schule in Rauda
gebaut. Fortan besuchten die Kinder diese Schule. Ein
selbständiges Schulsystem wird gebildet.
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| 1877 |
Die
Geschwister Helene, Curt und Haubold von Einsiedel verkauften
ihre Anteile am Rittergut an ihre Schwester Berta von Schütz
geb.
Einsiedel. Diese verpachtete das Gut, da ihr Mann 1870 im
deutsch-französischen Krieg gefallen war. Hermann
Müller pachtete die Mühle und Hartmannsdorf
zählt 185 Einwohner.
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| 1880 |
Die
Eisenbahnlinie Krossen - Hartmannsdorf - Eisenberg wird am 01.04.1880
eröffnet.
Die Eisenbahn durchfährt das Raudatal von Krossen nach
Eisenberg. Die
Strecke legt die Eisenbahngesellschaft Pleßner AG
mitten
durch das Dorf, unter Benutzung der Landstraße 7. Die
Haltestelle
liegt unmittelbar am großen Eingangstor des Rittergutes. Den
Älteren dürfte diese Strecke unter dem Namen
Eisenberger Esel (Golmsdorf - Eisenberg - Hartmannsdorf) bekannt sein.
Die Strecke betrug vor Schließung im Jahr 1999 rund 30 km. |
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| 1881 |
Bruno
Donnerhak pachtete die Ziegelei (11 Arbeitskräfte). |
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| 1884 |
Frau
Berta von Schütz schenkte der Gemeinde die
Fläche für den Friedhof und ein Gebäude zur
Bestattung. Die Friedhofs-Anlage betrug 50 Aar und wurde am Flurgraben
angelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Hartmannsdorfer
in Rauda bestattet. Die Einrichtung verursachte 400 Mark Gesamtkosten.
Die erste Beerdigung erfolgte am 20.04.1884. |
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| 1886 |
In
der
Eisenberger Straße (heutige B7) wurde die Mühle
erbaut,
welche auch heute noch steht.
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| 1926 |
Rittmeister
Rudolf Zersch kaufte das
Rittergut, zu dessen Besitz auch die Mühle
gehörte. |
1936 |
Rittmeister
Rudolf Zersch schenkte
dem Ort den Glockenturm |
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Rittergut
um 1938 |
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Glockenturm
um 1938 |
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| 1980 |
Der
erste
Spatenstich für einen von fünf Plattenbauten wurde
vollzogen. |
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| 1993 |
Die deutsche Telekom errichtet auf dem Lindenberg einen 49 m hohen Sendemast für Mobilfunk. |
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| 1993 |
Die
Gastätte wird für immer geschlossen und im Jahre 2000
abgerissen. Auf dessen Grund wird ein Einfamilienhaus erbaut. |
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| 1994 |
Die Treuhand übernimmt die Vermögenswerte des Gutes und verkauft sie ein Jahr später. |
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| 1994 |
Um den Glockenturm entsteht das Wohngebiet "Am Glockenturm". |
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| 1994 |
Durch
eine gewaltige Sturmböe wurde das 40 m lange Scheunendach der
Mühlenscheune abgehoben und in den Garten geschleudert. |
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| 1994 |
Der Gemeindesaal mit der daran anschließenden Kegelbahn wird abgerissen.
Der einzige Sportverein im Ort hat nun keine Spielstätte mehr und löst sich auf. |
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| 1994 |
Die Konsumverkaufsstelle am Raudabache wird geschlossen. |
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| 1995 |
Ein neues Telefonnetz durch die Telekom wird geschaffen. Jede Familie erhält einen Telefonanschluss. |
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| 1995 |
Das voll erschlossene Gewerbegebiet "Das große Stück" findet keine Abnehmer.
Es wird zu einem Wohngebiet umgewandelt. Es entsteht das Wohngebiet "An der alten Schule". |
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| 1995 |
Die Verwaltungsgemeinschaft Crossen an der Elster wird gebildet.
Die Orte Hartmannsdorf, Rauda, Silbitz und Seifertsdorf werden mit Sitz Crossen an der Elster mit verwaltet. |
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| 1995 |
Die Abfallentsorgung in der ehemaligen Lehmgrube (Flurgraben) wird auf Veranlassung des Umweltamtes geschlossen. |
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| 1995 |
Das
Rittergut
zusammen mit dem Park wird von der Treuhand an den Bau-Unternehmer Karl-Josef-Hermesmeier aus Westfahlen verkauft. Das
Herrenhaus wird privat genutzt, aus den Seitengebäuden entstehen
Sozialwohnungen. |
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| 1996 |
Das
60
jährige Bestehen des Glockenturmes wurde gefeiert. |
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| 1999 |
Die
Eisenbahnlinie Crossen-Hartmannsdorf-Eisenberg wird stillgelegt.
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| 2004 |
Auf
Grund von Straßensanierungen an der Bundesstraße B7 in
Richtung Rauda, musste die große und schon sehr alte Linde
gefällt werden. Das Naturschutzamt aus Eisenberg entdeckte bei den
Fällarbeiten die seltene Käfer-Art des "Eremiten". Um den
Fortbestand dieser zu schützenden Käfer-Art zu erhalten,
wurde das Holz der Linde auf den Streuobstwiesen am Etzdorfer-Weg
wieder aufgestellt. An der B7 wurde eine Neupflanzung von 3 Linden an
der gleichen Stelle veranlasst.
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| 2004 |
Die Gemeinde verkauft das Gemeindebüro (früher Schulhaus) an den Dachdeckermeister Uwe Brandt aus Crossen.
Nach 3jähriger Umbauzeit errichtet er dort drei Wohneinheiten.
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| 2006 |
Der Verein ländliche Kerne mit Sitz Hartmannsdorf verlegt sein Arbeitsbereich nach Nickelsdorf.
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| 2006 |
Neubau
der Brücke über die Rauda in der Eisenberger
Straße, da diese den neuen technischen Erfordernissen und wachsendem Verkehr nicht mehr genügte.
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