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Zum Ende der Seite springen Maßnahmen zur Uferbefestigung am Rauda-Bach vorgestellt
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 Maßnahmen zur Uferbefestigung am Rauda-Bach vorgestellt Markus 07.05.2011 17:00

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Markus Markus ist männlich



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Maßnahmen zur Uferbefestigung am Rauda-Bach vorgestellt       Zum Anfang der Seite springen

Bürgermeister Martin Biedermann will die Kleingärtner am Rauda-Bach mit ins Boot holen. Sie sollen, so wünscht sich Biedermann, alle mit zupacken, wenn es im Mai an die Uferbefestigung hinter der Gartenanlage geht.
Hartmannsdorf. Der im vorigen Jahr gegründete Zweckverband "Die Rauda" fördert die Maßnahme zur Gewässererhaltung mit 5000 Euro aus Landesmitteln. Um das zur Verfügung stehende Geld möglichst effektiv einzusetzen, sollen die Grundstückseigentümer am Ufer des Rauda-Baches ihren Teil zur Gewässererhaltung beitragen.



In Abstimmung mit dem Landschaftsarchitekten Andreas Stowasser aus Radebeul schwebt Biedermann eine naturnahe Uferbefestigung mit Korbweiden vor. Die Gehölzer sollten vertikal in die Uferböschungen eingetrieben werden, weil so der beste Schutz gewährleistet werde, erläutert Biedermann. Anfang Mai werde es eine Schulungsveranstaltung zu der Befestigungsmaßnahme mit Ingenieur Stowasser für die Gemeindediener der Verwaltungsgemeinschaft, vielleicht auch den Zweckverband, geben. An einem Wochenende im Mai ist dann ein Arbeitseinsatz geplant. Um die zur Verfügung stehenden 5000 Euro aus der Anschubfinanzierung möglichst effektiv einzusetzen, hofft Biedermann auf die Hilfe der Bürger, zum Beispiel bei der Beseitigung von Schutt aus dem Bach. Das Geld ließe sich dann für die benötigte Technik, zum Beispiel ein Containerfahrzeug, verwenden und könne die Kosten der Bauschuttentsorgung decken.

In der vergangenen Woche traf sich Bürgermeister Biedermann zu einer Gewässerbesichtigung mit Zweckverbandschef Ingo Lippert und Regionalmanagerin Dr. Sylvia Böhme. Bei dem Vor-Ort-Termin zeigte sich auch, dass es nötig ist, die Grundstücksbesitzer am Ufer für das Thema Gewässererhaltung zu sensibilisieren. Eingepflockte Eisenstangen, Autoreifen darüber gestülpt, am Ufer drapierter Bauschutt das alles, mahnt Dr. Böhme, trage nicht zur Uferbefestigung bei. Und schon gar nicht zum Hochwasserschutz. Auch eigneten sich längst nicht alle Hölzer am Uferrand, erklärt die Expertin. Weiden und Erlen sind auf Grund ihrer tiefen Wurzeln zu empfehlen, Kiefern, Tannen und Eschen dagegen eher ungünstig.

Der gleiche Betrag (5000 Euro) zur Anschubfinanzierung steht jeder der drei Gemeinden an der Rauda zur Verfügung. Der gleichnamig Ort Rauda plant damit die Befestigung des Bach-Ufers an der Grolle.

Quelle: Anja Blankenburg / OTZ
07.05.2011 17:00 Markus ist offline Diesen Beitrag bearbeiten/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden                                                                              Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen
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